Achtsamkeit kann als Form der Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit einem besonderen Wahrnehmungs- und Bewusstseins­zustand verstanden werden, als spezielle Persönlichkeitseigenschaft sowie als Methode zur Verminderung von Leiden (im weitesten Sinne). Historisch betrachtet ist „Achtsamkeit“ vor allem in der buddhistischen Lehre und Meditations­praxis zu finden. Im westlichen Kulturkreis ist das Üben von „Achtsamkeit“ insbesondere durch den Einsatz im Rahmen verschiedener Psychotherapie­methoden bekannt geworden.

Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (Mindfulness Based Stress Reduction – MBSR – nach Jon Kabat-Zinn)) und Verfahren finden große Beachtung sowohl in der Behandlung von körperlichen und psychischen Erkrankungen, als auch im Bereich der Prävention und im Umgang mit Stress im privaten und beruflichen Leben.MBSR kann sehr gut neben einer Geprächstherapie oder beispielsweise neben der Chemotherapie angewendet werden. Ihr Wirkungsspektrum ist sehr breit gefächert. Zu den Diagnosen gehören stressbedingte Erkrankungen und Burnout, Angststörungen, anhaltende Zukunfssorgen, aber auch chronische Krankheiten wie Schmerzen, Krebs, Migräne, Schlafstörungen, und Herzkrankheiten. Bei der Mehrheit der Ausübenden lassen sich u.a. folgende positive Veränderungen feststellen:

• Anhaltende Reduktion verschiedener medizinischer Krankheitssymptome

• Verbesserung der allgemeinen körperlichen und psychischen Befindlichkeit

• Verminderung psychologischer Symptome wie Angst und Depression

• effektivere Bewältigung von Stresssituationen

• erhöhte Selbstakzeptanz und Akzeptanz anderer

• mehr Vitalität und Lebensfreude

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