Magersucht: Was ist das?
Die Magersucht (lateinisch: Anorexia Nervosa), oftmals auch Anorexie genannt, gehört neben der Bulimie (lateinisch Bulimia Nervosa) zu den Essstörungen, von denen hauptsächlich junge Frauen betroffen sind. Der Großteil der Frauen mit Magersucht ist zwischen 12 und 28 Jahren alt. Oftmals tritt die Bulimie als „Folgeerkrankung“ einer Magersucht auf.

Magersucht gleich Appetitverlust?
Anorexie Nervosa (Magersucht) bedeutet übersetzt „Appetitverlust“. Jedoch ist diese Übersetzung irreführend, da Frauen mit Magersucht ihren Appetit nicht wirklich verlieren. Die Betroffenen leiden unter einer gestörten Selbstwahrnehmung, empfinden sich immer als zu dick. Mädchen und Frauen mit Magersucht versuchen, ihr Gewicht durch Hungern, Diäthalten, Missbrauch von Appetitzüglern und/oder ausgiebigen Sport zu kontrollieren. Da Magersucht-Betroffene sich meist vollständig zurückziehen und hauptsächlich mit Kalorienzählen beschäftigt sind, bleibt die Magersucht bei Verwandten und Freunden oftmals lange unbemerkt. Magersüchtige kaschieren ihre abgemagerte Figur häufig durch weite Kleidung und meiden möglichst Situationen (Sauna, Schwimmbad) bei denen Entkleidung notwendig ist.

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