Aromatherapie ist eine besondere Form der Kräuterheilkunde, die mit Hilfe von ätherischen Ölen Einfluss auf unser Wohlbefinden nimmt. Die ätherischen Öle werden meist direkt am Körper oder mit Hilfe eines Verdampfers (Inhalators) als Dufttherapie angewendet. Das kann in Form von Bädern, Massagen, Einreibung, Raumbeduftung, Inhalation oder oraler Einnahme erfolgen.

Wirkung von ätherischen Ölen bei der Aromatherapie

Die folgenden Eigenschaften werden ätherischen Düften zugeschrieben:

• Die Duftstoffe wirken auf Schleimhäute.
• Die Duftstoffe stimulieren die Sinne.
• Die Duftstoffe stimulieren Körper und Geist.

Über die Riechzellen erreichen die Düfte das Gehirn und können somit Einfluss auf die Stimmungslageund das Wohlbefinden eines Menschen haben. Der kleinen Molekülstruktur verdanken es die ätherischen Öle, dass sie leicht über die Haut, Lunge oder den Magen ins Gewebe und in den Blutkreislauf gelangen. Somit können sie auch eine Wirkung auf die Organe haben. Einige ätherische Öle wie Thymian, Salbei, Zitronenmelisse oder Eukalyptus besitzen sogar antibiotische Eigenschaften. Sie werden häufig in Form von Düften oder Balsam zur Linderung von kleineren Infekten wie einer Erkältung eingesetzt.

Wirkung häufig genutzter ätherischer Öle

Folgenden häufig genutzten ätherischen Ölen wird diese Wirkung nachgesagt:

• Lavendelöl: beruhigend
• Thymian: aktivierend
• Jasminöl: antidepressiv
• Orangen- und Zitronenöl: stimmungsaufhellend

Allgemein sei aber noch gesagt, dass zu einer Aromatherapie nicht allein die ätherischen Öle gehören. Auch die weiteren Elemente wie die sanfte Berührung und Reibung bei einer Aromaöl-Massage oder die wohltuende Wärme in einem Aromaölbad oder in einer Aromatherapie-Sauna tun ihr Übriges, dass Körper und Geist zur Ruhe kommen und entspannen.

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