Wörtlich übersetzt bedeutet Ayurveda Lebensweisheit oder Lebenswissenschaft. Ayurveda ist eine Kombination aus Erfahrungswerten und Philosophie, die sich auf die für menschliche Gesundheit und Krankheit wichtigen physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Aspekte konzentriert. Dadurch hat Ayurveda einen ganzheitlichen Anspruch.

Als Heilmethode existiert Ayurveda in Asien, insbesondere in Indien. Dort wird es sogar wissenschaftlich gelehrt und gehört zum Alltag mit dazu. Allerdings entspricht es nicht der evidenzbasierten Medizin, weshalb die Lehre auch immer wieder mit Vorurteilen zu kämpfen hat.

In Europa, beziehungsweise im westlichen Kulturkreis, dient Ayurveda meist für Wellness-Kuren. Kein Wunder, dass diese traditionelle Alternativmedizin auch bei uns so großen Anklang findet: denn es handelt sich dabei nicht um eine therapeutische Einzelmaßnahme, sondern um ein ganzheitliches System. Denn hier werden Erfahrungswerte und Philosophie kombiniert, um für ein gesundes Leben zu sorgen – sowohl physisch, als auch mental, emotional und spirituell.

Wenn man sich mit Ayurveda beschäftigt, kommt man nicht umhin, sich mit den drei energetischen Grundprinzipien des Lebens – den Doshas – auseinanderzusetzen. Eigentlich bedeutet der Begriff übersetzt „Fehler(potenzial)“. In der ayurvedischen Vorstellung kommen diese 3 Doshas in jedem Organismus vor. Ein gesundes Gleichgewicht bedeutet Harmonie, bei Balancestörungen kommt es zu Fehlern im System. Kurz gesagt: die Doshas sind dafür zuständig, dass alles in unserem Körper rund läuft. Die Natur findet ihren Ausdruck in den fünf Elementen Luft, Äther, Feuer, Wasser und Erde.

Einen besonders wichtigen Bestandteil der ayurvedischen Heilkunst nimmt die Ernährung ein. Sie zielt vor allem auf die richtige Kombination von Nahrungsmitteln ab. Natürlich spielt auch hier die Ausrichtung auf die Doshas eine wichtige Rolle. Denn sie sind dafür verantwortlich, wie wir Nahrung aufnehmen und sie weiter verwerten. Verdauungsprobleme sind meist auf eine Dysbalance der Doshas zurückzuführen. Dadurch wird Ama hinterlassen, also toxische Substanzen.

Neben Ernährungstipps umfasst Ayurveda außerdem auch Praktiken, mit denen man mehr Achtsamkeit in seinen Alltag integrieren kann. Besonders gut dafür eigenen sich Meditation, sowie Yoga.

Regelmäßiges Meditieren etwa, kann die Gesundheit nachhaltig fördern und sich positiv auf unser Wohlbefinden auswirken. In einem entspannten, und doch aufnahmefähigen Zustand, kann man so bewusst innehalten und sich selbst besser kennen lernen. Man kann auch beispielsweise besser mit chronischen Schmerzen und psychischen Erkrankungen umgehen, und auch Schlafprobleme bekämpfen. Ayurvedische Reinigungskuren sind bei uns in Europa äußerst beliebt – und das zurecht. Unser Alltag ist von Stress und Leistungsdruck geprägt und wir kommen selten dazu, uns richtig mit unserer Gesundheit zu beschäftigen. Daher besteht ein breites Interesse an einer ganzheitlichen Gesundheitsfürsorge mit einer komplementären Naturheilkunde. Ayurveda-Kuren bieten genau das: innere Harmonie & körperliche Gesundheit.

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