Der klassische Anwendungsbereich für Gesprächspsychotherapie sind die sog. neurotischen Erkrankungen, dazu gehören Ängste, Depressionen, psychosomatische Erkrankungen, Sexualstörungen etc. Sie gilt auch als eine erfolgreiche Behandlungsmethode bei Suchterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen und psychotischen Erkrankungen.

Die wichtigsten Elemente der Gesprächstherapie sind:
Empathie/ Einfühlendes Verstehen: Der Therapeut muss versuchen, seinen Klienten/Patienten, seine Realität und seine Sichtweise der Welt nachzuvollziehen. Dabei darf er nicht nur das verbal Geäußerte beachten, sondern muss auch die Gestik, Mimik, etc. mit einbeziehen. Die Dinge, die der Therapeut verstanden und wahrgenommen hat, soll er seinem Klienten fortwährend mitteilen.

Wertschätzung / Akzeptierung: Der Klient/Patient soll sich – egal was er fühlt, was er äußert oder wie er handelt – vom Therapeuten uneingeschränkt akzeptiert fühlen. Er muss spüren, dass die Wertschätzung des Therapeuten nicht von einem bestimmten gewünschten Verhalten abhängt. Diese grundlegend positive Einstellung stärkt das Selbstvertrauen des Klienten und festigt sein Vertrauen in die Therapie.

Kongruenz / Echtheit: Hier geht es darum, dass der Therapeut eine integrierte Persönlichkeit darstellen soll. Das bedeutet, dass sich seine Gedanken, Gefühle und sein Handeln decken müssen (keine Widersprüche). Außerdem sollen der Inhalt des Mitgeteilten, der Tonfall, Mimik, Gestik und Gefühle in ihrer Aussage übereinstimmen. Der Therapeut muss sich also zwangsläufig seiner selbst und seiner Gefühle zum größten Teil bewusst sein. Er darf seinen Klienten keine Rolle vorspielen.

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