IN 7 SCHRITTEN EINEN ZUCKERENTZUG DURCHSTEHEN – DIE ULTIMATIVE ANLEITUNG

In 7 Schritten einen Zuckerentzug durchstehen – Die ultimative Anleitung

Der Begriff „Zuckerentzug“ mag vielleicht für manche etwas komisch klingen. Aber Ernährungswissenschaftler und Forscher haben herausgefunden, dass der Körper, wenn lange hohem Zuckerkonsum ausgesetzt, auf einen Zuckerentzug genauso reagiert wie bei langjährigen Drogenabhängigen. Die Symptome eines Zuckerentzugs können tatsächlich sehr schmerzhaft sein.

Wenn du deinen Zuckerkonsum reduzieren möchtest oder du komplett auf Zucker verzichten willst, dann sei darauf gefasst, dass du bestimmte Symptome erleben wirst.

Die Symptome zu verstehen und dich auf die Symptome vorzubereiten, hilft dir jedoch dabei, langfristig auf Zucker zu verzichten.

1.Reduziere deinen Zuckerkonsum über mehrere Wochen

Ein beliebter Fehler von Zuckerabhängigen ist es, den Konsum von einem Tag auf den anderen komplett einzuschränken. Diese Methode ist aber häufig bereits innerhalb weniger Tage zum Scheitern verurteilt.

Ein Körper, der daran gewöhnt ist, jeden Tag Zucker zu bekommen, kann nicht plötzlich komplett darauf verzichten. Vor allem, weil der Zucker eine wichtige Energiequelle ist.

Sei dir darüber im Klaren, dass, wenn du Zucker plötzlich komplett weglässt, du unter heftigen Entzugserscheinungen leiden wirst. Die Folgen äußern sich vor allem in einem Verlangen nach süßem Essen oder auch in ernsthafteren Symptomen, wie Kopfschmerzen oder Übelkeit.

Indem du deinen Zuckerkonsum über mehrere Wochen hinweg reduzierst, kannst du diese Entzugserscheinungen verhindern.

2.Trickse deinen Körper mit Hilfe von Zuckerersatzstoffen aus

Wenn dein Körper weiterhin nach etwas Süßem verlangt, dann kannst du deinen Körper auch mit Zuckerersatz austricksen. Obwohl diese Methode nur sehr kurzfristig funktioniert, da dein Körper sich über kurz oder lang einfach an weniger Zucker gewöhnen muss.

Dein Gehirn und dein Körper sind verbunden, und wenn du deinem Gehirn vormachst, dass du etwas Süßes isst, dann glaubt auch dein Körper, dass du Zucker verdaust.

Viele Zuckerersatzstoffe haben keine Kalorien und können daher auch in einer zuckerfreien Diät verwendet werden.

Nimm besser natürliche Ersatzstoffe zu dir, anstatt künstliche. Erkundige dich vor dem Konsum über künstliche Süßstoffe – denn es gibt viele Kontroversen über diese chemischen Süßmacher.

3. Trinke viel Wasser

Manchmal essen Menschen zuckerhaltige Nahrung, obwohl ihr Körper nach mehr Flüssigkeit verlangt. Daher kann häufig allein ein Glas Wasser dein Verlangen nach Süßem stoppen.

Menschen, die hochgradig von Zucker abhängig sind, können tatsächlich nur schwer Durst und das Verlangen nach Zucker unterscheiden. Wann auch immer du also ein Gelüst nach Zucker verspürst, trinke stattdessen lieber ein Glas Wasser.

4. Entferne alle zuckerhaltigen Lebensmittel aus dem Haus, nachdem du deine Ernährung umgestellt hast

Je mehr Distanz du zwischen dir und süßen Lebensmittel hast, desto unwahrscheinlicher wird ein Rückfall.

Je leichter das Essen zugänglich ist, desto einfacher ist es, nachzugeben. Wenn du jedoch kein zuckerhaltiges Essen zuhause hast, dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass du dein Verlangen auf gesündere Weise stillst.

5. Führe ein Esstagebuch

Eine gute Art, mit Entzugserscheinungen umzugehen, ist es, ein Esstagebuch über deine tägliche Ernährung, Hunger, Gelüsten, Schlafgewohnheiten, Gewicht und Energielevel zu führen.

Ein solches Tagebuch wird dich nicht nur motivieren, sondern dir auch einen Überblick darüber geben, welchen Einfluss Zucker auf dein Leben und auf deine Gesundheit hatte.

Achte auf Verbesserungen in deinem zuckerfreien Leben. Je mehr du dich auf die Vorteile deines zuckerfreien Lebens konzentrierst, desto einfacher wird es für dich.

Füge Rezepte ohne Zucker zu deinem Tagebuch hinzu. Verwandele dein Tagebuch in eine Sammlung von Ideen, Rezepten und Experimente, die dein Leben und das anderer schöner und erfüllter machen.

6. Reduziere Kohlenhydrate

Das sind die gefährlichsten und die schadhaftesten Lebensmittel. Dazu gehören Limonaden, Süßigkeiten, Kuchen, Pasta und Brot.

Erlaube dir stattdessen gesunde Lebensmittel wie Früchte, Vollkornmehl, Honig, getrocknete Früchte, brauner Reis, und Kartoffeln.

Wenn du diesen Schritt getan hast und Kohlenhydrate reduzierst, dann wirst du nicht nur viel gesünder leben, sondern wahrscheinlich auch mehrere Kilos abnehmen.

7. Höre auf deinen Körper

Bist du glücklich, wo du bist? Vielleicht nimmst du noch immer zu viele Kohlenhydrate zu dir oder dein Körper braucht mehr als du ihm gibst. Du kannst deinen Kohlenhydratekonsum nach unten oder nach oben schrauben, achte aber darauf, nicht wieder Süßigkeiten und verarbeiten Zucker zu dir zunehmen. Denn das ist sehr schädlich für deinen Körper.

Wenn du wieder Gelüste auf mehr Zucker hast, ist das ein Zeichen dafür, dass du in letzter Zeit wieder zu viel Zucker zu dir genommen hast. Reduziere deinen Zuckerkonsum wieder bis du deine Gelüste wieder überwunden hast.

Verwandele dein Leben nicht in einen Alptraum. Wenn du auf einer Party bist und dein Freund einen wundervollen Schokoladenkuchen gebacken hat, dann bediene dich ruhig. Denke daran, dass du auf Festen oder bei Geburtstagspartys essen kannst, was du willst, solange du deine tägliche Nahrung anders auswählst.

Extra-Tipps

Sei dir darüber bewusst, dass die Menschen in deinem Umfeld dich zwar unterstützen, sie aber nicht ihre eigene Ernährung umstellen.

Wenn du deine Ernährung umstellst, weil eine dir nahestehende Person dich dazu zwingt, dann überdenke die Beziehung zu dieser Person. Überlege dir, wie viele Zwänge dir von anderen Personen auferlegt werden, weil es nicht gesund ist, von anderen Menschen zu etwas gezwungen zu werden.